Linkbuilding – Top-Suchmaschinenrankings mit natürlichen Backlinks

Ihr Ratgeber mit allen Infos zum Aufbau von qualitativen Links

Linkbuilding bietet hervorragende Methoden zum Aufbau von hochwertigen Backlinks, die Ihrer Website mehr Reichweite und Sichtbarkeit im Netz schenken.

Inhalte

Was ist Linkbuilding?

Linkbuilding (deutsch: Linkaufbau) befasst sich mit verschiedenen Methoden zur Aufbau eines natürlichen Linkprofils einer Website durch den Aufbau von externen Verlinkungen anderer Websites. Die Verlinkungen anderer Websites werden Backlinks genannt. Im SEO-Kontext gehört das Linkbuilding zur OffPage-Optimierung.

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Im klassischen Marketing ist professionelles Linkbuilding am ehesten mit dem Empfehlungsmarketing (Mund-zu-Mund-Propaganda) gleichzusetzen.

Wie funktioniert modernes Linkbuilding?

Die Anzahl der Backlinks einer Website war früher ein entscheidendes Kriterium für ein Top-Ranking in Suchmaschinen. So entstanden unseriöse und nutzlose Websites, die einzig und allein das Ziel verfolgten, Backlinks ohne Mehrwert zu generieren. Heute sind Google und Co. Meister darin, unseriöse Linkquellen zu identifizieren und Websites mit schlechten Intentionen abzustrafen.

Google stellt immer wieder neue Aufgaben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Neuen Themen, wie die User Experience, optimierte Ladezeiten oder Mobile First stellen Unternehmer, Websitebetreiber, Online Marketer und Suchmaschinenoptimierer vor regelmäßige Herausforderungen.

Dennoch hat sich eines nicht geändert. Um Top-Rankings in Google zu erzielen, beachten Sie zwei grundlegende Dinge:

  1. Ihre Website muss für eine Suchanfrage von Google in Betracht gezogen werden
  2. Ihre Website muss dauerhaft den Nutzererwartungen entsprechen, um ein Top-Ranking zu verteidigen

Gerecht werden Sie diesen Ansprüchen durch drei Dinge

  1. Technisch optimierte Website (technisches SEO), um Ihre Seite optimal zu crawlen und zu indexieren
  2. Erstellung von hilfreichem und qualitativen Content (OnPage Optimierung), der die richtigen Antworten auf Nutzeranfragen bereithält.
  3. Empfehlungen in Form von Backlinks aufbauen (OffPage Optimierung), um Google zu zeigen, dass man Ihnen vertrauen kann.

Warum ist Linkbuilding wichtig?

Können Google und Nutzer Ihrer Website und Ihren Inhalten vertrauen?

Um den Nutzern das optimale Suchergebnis auszuspielen verlässt sich der Google Algorithmus auf über 100 verschiedene Rankingfaktoren, mit denen Ihre Website bewertet wird.

Um zu entscheiden, ob man Ihnen vertrauen kann, macht Google Backlinks zu einem der wichtigsten Rankingfaktoren. Links sind ein wichtiger Indikator für Vertrauen im Google-Algorithmus, weil sie als Empfehlungen gewertet werden.

Wir bewegen uns in der digitalen Welt und Google macht es von den Empfehlungen und Rezensionen anderer abhängig, ob Ihre Website im Gesamtkontext hilfreich ist oder nicht.

Was ist Offpage-Optimierung?

Die OffPage-Optimierung befasst sich mit der aktiven Vernetzung einer Website durch den Aufbau von natürlichen Backlinks als Empfehlungen. Das Ziel der OffPage-Optimierung ist, die Steigerung der Sichtbarkeit und Relevanz einer Website in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen.

Der Aufbau eines natürlichen Linkprofils durch verschiedene Linkbuilding Methoden ist ein starker Hebel für eine gute Platzierung innerhalb der organischen Suche. Backlinks, also externe Verweise in Form eines Links von einer Website auf eine andere, sind stark gewichtete Rankingfaktoren.

Die aktive Bemühung Backlinks und Backlinkpartner zu generieren, ist in jeder Hinsicht hilfreich für ein gutes Ranking in Suchmaschinen. Zusätzlich profitieren Sie von der Reichweite Ihrer Partner. Durch die aktive Vernetzung mit anderen Websitebetreibern erschließen Sie weitere Kommunikationskanäle für die Verbreitung Ihrer Inhalte. Der Aufbau eines persönlichen Netzwerks und der fachbezogene Austausch von relevanten Themen ist ebenso Teil der OffPage-Optimierung, wie die die Stärkung Ihres Rankings in den SERPs.

Aufgaben in der OffPage-Optimierung

Etwa 40 Prozent aller Rankingfaktoren werden durch den strategischen Aufbau von Backlinks oder Erwähnungen beeinflusst.

Diese Aufgaben kommen in der OffPage-Optimierung auf Sie zu

  • Backlink-Audit
  • Management existierender Backlinks
  • Aktive Vernetzung der Website
  • Content-Kreation zur Generierung von natürlichen Links
  • Local-SEO-Erwähnungen
  • Social Media-Marketing
  • Aufbau von Partnerschaften und Kooperationen

Was sind Backlinks?

Backlinks sind Verweise von einer Website auf eine andere. Die Verweise dienen Suchmaschinen als Signal für eine Empfehlung. Die Qualität und Relevanz der Verweise stehen für Suchmaschinen in der Rankingbewertung im Vordergrund. Die quantitative Anzahl an Backlinks ist nicht ausschlaggebend.

Hochwertige und beliebte Domains von Linkgebern können das Ranking einer Website positiv beeinflussen.

Aufbau eines Backlinks

Betrachten wir die technische Seite, ist ein Link im HTML Quellcode einer Website wie folgt aufgebaut:

Aufbau eines Links im HTML Quellcode

Das HTML a-Tag wird verwendet, um einen Hyperlink (auch Link oder Anker genannt) zu erzeugen.

Das href-Attribut (Anker-Referenz) ist die hypertext-referenz auf der das verlinkte Asset vom Browser gefunden werden kann.

Der Ankertext (oder auch Linktext genannt) ist der sichtbare Text auf einer Website. Durch den Klick auf den Ankertext (Linktext), gelangen Sie zum verlinkten Asset.

Arten von Backlinks

Betrachten wir das ganze Spielfeld ist einem Link im ersten Augenblick egal, wohin dieser verweist. Im Kontext des Online-Marketings macht es aber durchaus Sinn, sogenannte interne und externe Links in der Betrachtung voneinander zu trennen.

Interne Links

Als interne Links werden alle Links einer Unterseite einer Domain verstanden, die innerhalb derselben Domain auf andere Unterseiten verlinken. Konkret bedeutet das, dass alle Links, die Sie innerhalb Ihrer eigenen Website setzen, als interne Links bezeichnet werden.

Externe Links

Als externe Links werden alle Links verstanden, die von einer Unterseite einer Domain auf die Start- oder Unterseiten einer anderen Domain verlinken. Konkret ist ein externer Link ein Link, der von Domain A auf Domain B zeigt.

Was ist ein Deeplink?

Als Deeplink wird jeder Link auf eine Domain bezeichnet, der nicht auf die Startseite, sondern auf eine Unterseite der Domain verweist. Deeplinks verweisen auf Inhalte, die sich tief in der Architektur einer Website befinden.

Das Pendant des Deeplinks sind Surface Links

Als Surface Links (Startseiten Links) werden alle Links bezeichnet, die unmittelbar auf die Startseite einer Domain verweisen.

Aufbau eines Startseitenlinks im Quellcode
Aufbau eines Surface Links im Quellcode

Wie entstehen Deeplinks?

Deeplinks und Surface Links sind spezifizierte Hyperlinks, die direkt auf einen bestimmten Inhalt einer Domain verweisen. Bei einem Deeplink kann es sich um eine externe Verlinkung, aber auch um eine interne Verlinkung handeln, die auf eine Unterseite der gleichen Website verweist.

Im Google Kontext ist ein Link immer dann ein Link, wenn im Quellcode das <a>-Tag mit einem href-Attribut ausgezeichnet ist, das auf eine bestimmte URL verweist.

Deeplinks sind daher normale Links, die für ein einfacheres Verständnis einen eigenen Namen erhalten haben.

Aufbau eines Deeplinks im Quellcode
Aufbau eines Deeplinks im Quellcode

Welchen Anteil an Deeplinks muss meine Website haben?

Es gibt keine exakten Verteilungsmodelle, nach denen sich Websitebetreiber richten müssen.

Orientieren Sie sich an der Art Ihrer Website, um ein natürliches Verhältnis zwischen Startseiten- und Deeplinks zu gewährleisten.

Wenn der Haupteinstiegspunkt einer Domain die Startseite ist, verweisen dementsprechend viele Links darauf. Bieten Sie hilfreiche Informationen auf Ihren Unterseiten an, kann der Anteil an Deeplinks wesentlicher höher sein als der für die Startseitenlinks.

Sehen Sie sich die Verteilung von Startseiten- und Deeplinks am Beispiel von vier großen Sportartikelherstellern an:

Verhätlnis von Surface und Deeplinks
Beispiel des Deeplink-Verhältnisses von vier Sportartikelherstellern

Sie sehen am Beispiel, dass das Deeplink-Verhältnis von Domain zu Domain unterschiedlich ist und es kein Modell für eine optimale Verteilung von Links gibt. Achten Sie darauf, dass Ihre Website je nach Ausrichtung ein natürliches Verhältnis zwischen Startseiten- und Deeplinks aufweist.

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Was ist ein Linkprofil?

Das Linkprofil einer Domain bzw. Website umfasst alle eingehenden Backlinks. Im SEO-Kontext ist der Aufbau des natürlichen Linkprofils wichtig für ein gutes Ranking in den Suchergebnisseiten.

Ein natürliches Linkprofil besteht in der Gesamtbetrachtung aus Links zur eigenen Marke und Domain, die mit entsprechenden Linktexten (oder auch Ankertexte genannt) dargestellt werden. Behalten Sie die Verteilung von Start- und Unterseitenlinks und das Verhältnis von Nofollow- und Follow-Links während des Auf- oder Ausbaus Ihres Linkprofils im Auge.

Auch wenn der Backlink-Kauf verführerisch erscheint, wiederstehen Sie der Versuchung und bringen sich mit legitimen SEO-Maßnahmen auf die vordersten Positionen in Google. In Zeiten der rasanten Google-Updates ist es entscheidend, eine gefestigte und seriöse Position mit der eigenen Website aufzubauen. Nachhaltige SEO-Maßnahmen bringen Ihrer Website den erhofften Traffic.

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Linkbuilding Kennzahlen

Die folgenden Kennzahlen sollten Sie in der OffPage-Optimierung und für den Aufbau eines natürlichen Linkprofils immer im Auge behalten.

  • Link-Popularität: Anzahl aller Backlinks einer Website.
  • Netzpopularität: (Class-C Netzpopularität): Anzahl der Backlinks mit unterschiedlichen Class-C Netzwerkadressen.
  • IP-Popularität: Anzahl der Backlinks von unterschiedlichen IP-Adressen (beinhaltet Netz-Pop).
  • Domainpopularität: Anzahl der Backlinks von unterschiedlichen Domains (beinhaltet Netz-Pop und IP-Pop).
  • Host-Popularität: Anzahl der Backlinks von unterschiedlichen Subdomains (beinhaltet Netz-Pop, IP-Pop, Domain-Pop).

Was ist die Linkpopularität?

Die Linkpopularität (kurz: Link Pop) ist eine Kennzahl, die Auskunft über die Gesamtanzahl an Links von externen Websites gibt. Die Link Pop ist eine quantitative Aufzählung aller Backlinks und berücksichtigt weder Herkunft noch Qualität.

Zusammensetzung der Linkpopularität

Aufgrund steigender Manipulationsversuche durch den Kauf von Links und der stetigen Weiterentwicklung der Suchalgorithmen ist die quantitative Anzahl von Links kein entscheidendes Kriterium mehr bei der Rankingbewertung einer Website.

Natürlich ist die Linkpopularität immer noch eine Bezugsgröße für das Suchmaschinen-Ranking und kann sich positiv auswirken. Dennoch stehen inzwischen die Domain-, Host- oder Netzpopularität bei der Bewertung des Linkprofils der Website im Fokus. Hierbei wird nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität und Herkunft der Quellen betrachtet.

Ein Beispiel: Die Domain XY erhält 1000 eingehende Links von externen Websites. Die Linkpopularität beträgt also 1000

Was ist die Domainpopularität?

Die Domain Popularität (Kurz: Domain Pop) die Anzahl an Backlinks an, die von unterschiedlichen Domains auf eine Website verweisen. Durch diese Abgrenzung werden alle Links die von Domain [A] auf Domain [B] verweisen, als ein Link gewertet.

Zusammensetzung der Domainpopularität

Die Domain Pop ist eine wichtige Kennzahl, weil sie Aufschluss über die Qualität einer Website liefert. Sie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Positionierung in den SERPs und besitzt als Ranking-Faktor einen hohen Stellenwert. Ein natürliches Linkprofil mit einer breiten Streuung und diversen externen Quellen ist Vorrausetzung, um sich gut zu platzieren und die Domain Pop steigen zu lassen.

Durch die Domain Popularität kann herausgefunden werden, wie viele unterschiedliche Nutzer eine Website als relevant einstufen und weiterempfehlen.

Ein Beispiel: Domain [A] verweist mit insgesamt 500 Single Pages auf Domain [B]. Obwohl Domain [B] 500 Verweise erhalten hat, ist die Domain Pop = 1 weil die Single Pages auf einer einzigen Domain liegen.

Was ist die Netzpopularität?

Die Netzpopularität (Kurz: Netzpop) bezieht sich auf die Class-C Netze des IPv4 Protokolls, in der IP-Adressen in vier Blöcke (AAA.BBB.CCC.DDD) unterteilt werden. Jeder dieser Blöcke besteht aus drei Zahlen, die mit Punkten voneinander getrennt sind.

Zusammensetzung der netzpopularität

Da die IP-Adresse bei Webhostern bzw. Providern häufig bis auf Block (D) identisch ist, betrachten Suchmaschinen das Klasse-C Netz, um manipulativen Linkaufbau durch z.B. private Blognetzwerke, die von einer bestimmten Servergruppe aufgesetzt wurden, zu vermeiden.

Die Netzpopularität ergibt sich aus der Anzahl an unterschiedlichen KlasseC Netzen, die Backlinks zu einer Domain herstellen. Je höher die Netz Pop ausfällt, desto höher ist die Chance im Suchmaschinen-Ranking aufzusteigen.

Trotzdem kann der Netzpopularität nicht mehr die gleiche Aussagekraft zugesagt werden, wie in der Vergangenheit. Die Verknappung der IPv4 Adressen führt dazu, dass viele Domains von einem Netz gehostet werden.

Was ist die IP-Popularität?

Die IP-Popularität (Kurz: IP-Pop) gibt die Anzahl an IP-Adressen von verschiedenen Webservern an, von denen ein oder mehrere Links auf eine Website verweisen. Allgemein bestehen IP-Adressen aus 4 Oktetten (A-D) mit einer Zahlenfolge von jeweils 3 Ziffern (AAA.BBB.CCC.DDD).

Zusammensetzung der IP Popularität

Grundsätzlich ist jede Domain auf einem Webserver unter einer bestimmten IP-Adresse hinterlegt, um eine exakte Zuordnung zu gewährleisten. Hierbei wird insbesondere dem C-Block eine große Bedeutung zugesprochen, da sich IP-Adressen eines Providers meist nur im D-Block unterscheiden (Class C Netzpopularität ).

Eine hohe IP-Pop gibt also Aufschluss über die Qualität und Vielfalt eines Linkprofils und ist als Ranking-Faktor innerhalb des Google-Algorithmus nicht zu unterschätzen. Suchmaschinen nutzen die IP-Pop, um auszuschließen, dass mehrere Links eines Netzwerks mit der gleichen IP-Adresse auf eine Website verweisen, um bessere Rankings zu erzielen und gezielte Manipulationsversuche zu unterbinden.

Im Sinne einer „guten“ IP-Popularität ist es von Vorteil, wenn Backlinks  nicht nur von unterschiedlichen Domains stammen, sondern von verschiedenen Servern kommen, die sich im Klasse-C Netz unterscheiden.

Was ist Linkjuice?

Mit Link Juice (deutsch: Verknüpfungsstärke) wird ein Konstrukt beschrieben, um die Weitergabe von Linkpower zu beschreiben. Die Quantität und Qualität der Backlinks bestimmen, wie sich der Linkjuice zusammensetzt und welche Wirkung er auf die Unterseiten einer Domain hat.

Verteilung des Linkjuice auf websites

Linkjuice in der Praxis

Steuern Sie den Linkjuice einer Website gezielt durch die Verwendung von internen Links, um Unterseiten einer Domain zu stärken. Es ist empfehlenswert interne Verlinkungen als dofollow-Links auszuzeichnen. Wenn Sie bestimmte Unterseiten vom Crawling ausschließen wollen, nutzen Sie robots.txt, um eine Seitenindexierung zu verhindern.

Merken sie sich: Das Linkjuice-Konzept wirkt abstrakt, dient in der Suchmaschinenoptimierung aber als gute Orientierungshilfe beim Aufbau eines natürlichen und ausgewogenen Linkprofils. Bemühen Sie sich hochwertige Backlinks aufzubauen, um Linkjuice bzw. Verknüpfungsstärke für Ihre Website aufzubauen. Besitzt Ihre Website viel Linkjuice bzw. viele relevante externe Verlinkungen, verteilen Sie diese Power optimal auf Ihre Unterseiten, um diese zu stärken.

Was ist die Domain Authority?

Die Domain Authority (DA) ist ein von Moz entwickelter Ranking-Score für Suchmaschinen, der vorhersagt, wie gut eine Website auf Suchergebnisseiten (SERPs) rankt. Ein Domain Authority Score reicht von 1-100, wobei höhere Scores einem besseren Ranking in den Suchmaschinen zugeordnet werden.

Falls Sie mehr über die Domain Authority wissen wollen, besuchen Sie moz.com.

Was ist der TrustRank?

Der Trust Rank bzw. der Trust Rank-Algorithmus ist ein Verfahren, das Aufschluss über die Nützlichkeit einer Website im Hinblick auf das Beantworten von Fragen und die Bereitstellung von nützlichen Informationen gibt. Außerdem sollen dadurch Spam-Seiten erkannt werden.

Das TrustRank Verfahren

Wenn Google Ihrer Website vertraut, erhält die Website alle damit einhergehenden Vorteile. Es spielt eine zentrale und entscheidende Rolle ob man sich in einer „good or bad neighborhood“ aufhält und in welcher Branche ein Unternehmen arbeitet.

Vorteile eines hohen Trust Ranks

  • Mehr Traffic auf der Website
  • Höheres Ranking in den Suchergebnissen
  • Aufbau eines natürlichen und seriösen Linkprofils
  • Mögliche Inbound Links von High Authority Domains
  • Wahrnehmung in der Online Community

Welche Faktoren spielen eine entscheidende Rolle damit ein User eine Website besucht und sie in den SERPs weit oben steht?

Hier sind einige Beispiele:

  • Vertrauenswürdige Links: Nur wenn ihr Content hilfreich und informativ ist, werden andere Seiten auf sie verweisen und ihren Link Juice teilen. Deswegen sollte der Content sowohl unterhaltsam als auch hilfreich zugleich sein, um dem User das zu geben, was er wirklich will.
  • High Authority Verweise: Qualität vor Quantität ist die Devise. Nur weil die Website viele Inbound links von den unterschiedlichsten Websites bekommt, heißt das nicht, dass diese von Qualität sprechen. Beziehen Sie ihre Links von themenrelevanten Quellen und bewegen Sie sich in einer „good neighborhood“.
  • Hohe CTR: CTR steht für Click Through Rate. Diese Rate gibt an, wie viele Male auf mein Suchergebnis geklickt wurde. Google vertraut natürlich Seiten mit einer hohen CTR.
  • Bounce Rate: Die Usability und Interaktionsmöglichkeiten müssen optimal auf den User angepasst sein damit er z.B. nicht nur die Landing Page besucht, sondern weiter auf der Website bleibt und sich durch den Content arbeitet. Die Bounce Rate gibt an wie viele User sich eine Seite einer Website ansehen und diese ohne weitere Interaktionen verlassen.

Was ist der PageRank?

Der PageRank (Kurz: PR) ist ein Kalkulations-Algorithmus, erfunden von den Google Gründern Larry Page und Sergey Brin. Er evaluiert die Qualität und Quantität von eingehenden Links einer Website auf einer Skala von 0-10 und bewertet die Beziehungen zwischen Websites.

Was ist das Random Surfer Modell?

Bei dem Random Surfer Model handelt es sich um eine anschauliche Darstellung bzw. Interpretation des PageRank-Algorithmus, in der das Verhalten eines Random Surfer (z. Dt. Zufalls-Surfer) im World Wide Web imitiert wird.

Es soll die Wahrscheinlichkeit veranschaulichen, mit der ein Random Surfer (RS) durch das zufällige Folgen eines Links auf eine andere Seite gelangt. Wird der Logik dieses Models gefolgt, lässt sich nach dem PageRank die Wahrscheinlichkeit ableiten, mit der sich der RS auf einer bestimmten Seite befindet.

Der Aufbau des Random Surfer Modells

Die Wahrscheinlichkeit, mit der er dort einem Link folgt, ergibt sich aus der Gesamtanzahl der zur Auswahl stehenden Links. Andersherum: Je mehr Links auf eine bestimmte Website verweisen, desto größer ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass der Surfer auf dieser Website landet.

Gehen wir noch einen Schritt weiter bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der er auf eine Seite gelangt, um den Faktor d gedämpft werden muss, weil er nicht unendlich vielen Links folgen kann.

Zudem fließt die Wahrscheinlichkeit, dass der Surfer auf einer beliebigen Seite neu startet mit der Konstante 1-d in die Berechnung des Pageranks jeder Seite ein.

Was ist der Toolbar PageRank?

Seit 2014 aktualisiert Google den PageRank für die Öffentlichkeit nicht mehr. Das bedeutet nicht, dass er für Google keine Rolle mehr spielt. Vielmehr wird mittlerweile zwischen einem internen und externen PageRank unterschieden. Der interne PR aller im Google-Index aufgeführten Seiten wird weiterhin regelmäßig aktualisiert. Der externe PR, der als Anzeige in der Toolbar zu sehen war bis dato eine entscheidende Kennzahl für die Relevanz einer Webseite und ein entscheidender Wert in der SEO.

Die Berechnung des PR lief nie linear, sondern logarithmisch. Somit wurden die Abstände auf der Skala mit steigenden PR-Werten immer größer und Qualität und Quantität der Links mussten immer höheren Anforderungen gerecht werden. Grundsätzlich galt „je höher, desto besser“.

Dennoch war nicht der PageRank allein der ausschlaggebende Wert für das Ranking. Ein PR-Wert von 7 bedeutete nicht, dass eine Website besser platziert war, als eine Website mit einem PR-Wert von 5. Viele unterschiedliche KPIs werden mit in die Bewertung aufgenommen. Die Domainpopularität , Netzwerkpopularität und Linkpopularität sind einige KPIs, die ebenfalls mit in das Google-Ranking einfließen.

Mit der Abschaffung im Jahr 2014 wurde zwar eine der wichtigsten öffentlich bekannten SEO-Kennzahlen zu Grabe getragen. Nichtsdestotrotz spielt der interne PageRank weiterhin eine Rolle.

Was ist ein Ankertext?

Ankertexte verweisen auf andere Dokumente mit weiterführenden Informationen. Der Begriff wird auch synonym für Linktexte verwendet. Für den Leser werden sie farblich markiert und/oder mit Unterstrich hervorgehoben. Der Ankertext ist ein Bestandteil des Hyperlinks im Quellcode, bestehend aus URL und Ankertext.

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Nutzen von Ankertexten für Websitebetreiber

Mit welcher Methode am Besten wertvolle Links auf Webseiten integriert werden, gehört zur Standardfrage einer soliden Suchmaschinenoptimierung.

Der Ankertext kann hier auf zwei Arten eingesetzt werden:

Entweder er wird intern verwendet, damit der Leser möglichst viele Beiträge einer Website liest oder er wird extern eingesetzt, um die Inhalte der Website mit glaubwürdigen Quellen zu untermauern. Das können zum Beispiel Studien sein, aber auch Organisationen oder Markennamen.

Die Herausforderung eines SEO-Experten besteht darin den Linkaufbau seiner Webseiten möglichst natürlich entstehen zu lassen.

Dafür können 5 unterschiedliche Formen verwendet werden.

Beispiele hierfür sind:

  • ein exaktes Keyword zu verwenden,
  • eine Wortkombination zu markieren,
  • ein Markenname,
  • eine Phrase, wie zum Beispiel „Hier klicken“ wird als Ankertext verwendet,
  • und Bilder können ebenfalls mit einer Zieladresse markiert werden.

Das Ziel dieser Maßnahmen in der OffPage-Optimierung ist es weitere relevante Inhalte zum Thema anzubieten. Im Idealfall stellt der Ankertext eine Vorschau auf den Inhalt dar, auf den er verweist.