Begriffe aus dem Online Marketing. Abkürzungen und Begriffserklärung

Unsere 30+1 wichtigsten Marketing Begriffe für Ihr nächstes Online Marketing Meeting

Viele Abkürzungen aus dem Online Marketing hören sich ziemlich ähnlich an und können für Verwirrung sorgen. Bereiten Sie sich mit unseren 30 wichtigsten Marketing Begriffen optimal für ein anstehendes Meeting, ein Gespräch am Kaffeeautomaten oder Small Talk auf dem Flur vor.

Das Problem mit den Abkürzungen im Online Marketing

Im Online Marketing gibt es unzählige Begriffe, die einer ausführlichen Erklärung bedürfen, bevor man diese wirklich verstanden und verinnerlicht hat. Allerdings hilft eine ausführliche Erklärung nicht wirklich, wenn besagte Begriffe im nächsten Meeting von Mitarbeitern und Kollegen abgekürzt werden. Dieser „Abküfi“ (Abkürzfimmel) sorgt dafür, dass die Qualität eines Gesprächs oder Meetings und die Produktivität sinkt.

Sich die Blöße zu geben und nach der Bedeutung des abgekürzten Begriffes zu fragen, haben die Wenigsten. Zustimmung durch ein leichtes Nicken und ein Schluck aus der Kaffeetasse, um die Unsicherheit zu überspielen.

Damit Ihnen diese Situation in Zukunft erspart bleibt, haben wir die 30 wichtigsten Marketing Begriffe, die aus unserer Sicht am häufigsten im Bereich des Online Marketings auftreten, für Sie zusammengestellt.

Bereiten Sie sich auf folgende Meetings vor:

  1. SEO-Meeting
  2. Strategie-Meeting
  3. Performance Marketing-Meeting
  4. HubSpot-Meeting

30+1 Online Marketing Abkürzungen

SEO – Meeting 🔎

Das nächste SEO-Meeting steht kurz bevor und Sie geraten in Erklärungsnot, wenn es um spezielle Abkürzungen geht? Hier haben Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Begriffen aus dem SEO-Bereich.

  1. SEM – Search Engine Marketing: Suchmaschinenmarketing umfasst alle Maßnahmen zur Steigerung des Websitetraffics, der Leadgenerierung und der Gewinnung von Neukunden durch die Optimierung einer Website für Suchmaschinen. Diese Maßnahmen unterteilen sich in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Das grundsätzliche Ziel des Suchmaschinenmarketings ist die Verbesserung der Sichtbarkeit des eigenen Angebots in den Suchergebnisseiten.
  2. SEO -Search Engine Optimization: Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen, um die Sichtbarkeit einer Website in den organischen Suchergebnissen zu steigern. Eine Website wird technisch und inhaltlich so aufbereitet, dass die Suchmaschine es einfach hat, diese Site zu lesen und zu analysieren.
  3. SEA -Search Engine Advertising: Suchmaschinenwerbung umfasst die Schaltung von Werbemitteln auf verschiedenen Kommunikationskanälen und Plattformen. Unterschiedliche Werbeanzeigen lassen sich z.B. in Google, Bing, LinkedIn, Facebook oder YouTube schalten.
  4. SERP – Search Engine Result Page: Der Begriff SERP steht im Deutschen für Suchergebnisseiten. Die korrekte Abkürzung ist in diesem Fall In den SERPs werden die Suchergebnisse einer Suchanfrage aufgelistet. Die Suchergebnisse werden auf der Suchergebnisseite nach der Relevanz absteigend angezeigt.
  5. Linkpop -Linkpopularität: Die Linkpopularität ist eine Kennzahl, die Informationen über die Anzahl an Backlinks von externen Websites bereitstellt. Die Linkpop berücksichtigt nicht die Qualität oder Herkunft von Backlink Es handelt sich um eine rein quantitative Aufzählung aller Inbound Links.
  6. Domainpop – Domainpopularität: Die Domainpopularität gibt die Anzahl an Backlinks an, die von verschiedenen Domains auf eine Website verweisen.
  7. IP-Pop – IP-Popularität: Die IP-Popularität gibt die Anzahl an IP-Adressen von verschiedenen Servern an, von denen ein oder mehrere Links auf eine Website verweisen.
  8. Netzpop – Netzpopularität: Die Netzpop bezieht sich auf die Class-C Netze des IPv4 Protokolls, in dem IP-Adressen in vier Blöcke (AAA.BBB.CCC.DDD) unterteilt werden.
  9. GSC – Google Search Console: Die Google Search Console, ehemals Google Webmaster Tools, ist ein kostenloses Analysetool von Google. Durch die GSC erhalten Sie Statistikinformationen zum Suchverhalten in Google. Diese Informationen lassen sich zur Optimierung der eigenen Website verwenden. Zusätzlich können Sie Metriken der GSC mit Google Analytics verknüpfen, um weitere wertvolle Daten zu erhalten.
  10. URL – Uniform Resource Locator: Ein Uniform Resource Locator ist der Standard für die Adressierung einer Website im World Wide Web und ist einzigartig in seiner Struktur. URLs bestehen grundsätzlich aus einem Verschlüssungsprotokoll, einer Subdomain, einer Secound-Level-Domain, einer Top-Level-Domain und einer Pfadstruktur.
  11. API – Application Programming Interface: Eine Programmierschnittstelle durch die eine Anbindung an ein Softwaresystem zur Verfügung gestellt wird.

Strategie Meeting 🤘

Die strategische Ausrichtung eines Unternehmens ist ausschlaggebend für den Erfolg aller unternehmerischen Aktivitäten. Lassen Sie sich im nächsten Meeting mit folgenden Begriffen von niemanden an der Nase herumführen.

  1. B2B – Business-to-Business: Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen, die innerhalb eines festgelegten Vertragsrahmens zusammenarbeiten.
  2. B2C – Business-to-Customer: Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden wie z.B. im Einzelhandel.
  3. CEM – Customer Experience Management: Das Customer Experience Management (Kundenerfahrungsmanagement) beschreibt die Schaffung eines positiven Kundenerlebnisses zum Aufbau einer emotionalen Bindung zu einem Unternehmen. Ziel ist die Gewinnung von Stammkunden durch positives Feedback, Rezensionen und Mund-zu-Mund Propaganda.
  4. KPI – Key Performance Indicator: Der Begriff KPI bezeichnet in der Betriebswirtschaft Schlüsselkennzahlen, durch die Fortschritte hinsichtlich definierter Ziele eines Unternehmens gemessen und ermittelt werden können.
  5. ROI – Return on Investment: Der Return on Investment ist eine unternehmerische Kennzahl, die Aufschluss über die Rentabilität, also die Wirtschaftlichkeit einer Investition gibt.
  6. USP – Unique Selling Proposition: Ein USP ist ein Alleinstellungsmerkmal, durch das sich ein Angebot eindeutig vom Wettbewerb abhebt und Wettbewerbsvorteile erzielt.
  7. CRM – Customer Relationship Management: Das CRM (Kundenbeziehungsmanagement) bezeichnet eine Strategie zur Gestaltung von Beziehungen und Interaktionen eines Unternehmens mit Bestands- und potenziellen Neukunden. Ein CRM-System unterstützt Unternehmen bei der Kundenkommunikation und hilft dabei, bestehende Kommunikationsprozesse zu optimieren und die Rentabilität zu steigern.

Abkürzungen aus dem Online Marketing. Abkürzungen und Begriffserklärung

Abkürzungen aus dem Online Marketing

Performance Marketing Meeting 🚀

Spezielle Abkürzungen aus dem Bereich der Online Werbung hören sich oft ziemlich ähnlich an, nicht wahr? Mit den folgenden Abkürzungen rüsten Sie sich optimal für das nächste Meeting aus.

  1. CPA – Cost-per-Acquisition / Cost-per-Action: Der CPA misst die Kosten für eine beabsichtigte Handlung eines Users bis zur Erzielung einer Konversion. Eine Handlung könnte z.B. die Angabe von Kontaktdaten, der Kauf eines Produktes oder der Download eines Dokuments sein. Im Werbesystem Google Ads lassen sich z.B. ein durchschnittlicher CTA oder Ziel-CPA-Gebote für Werbeanzeigen festlegen.
  2. CPC / PPC – Cost-per-Click / Pay-per-Click: Der Begriff CPC beschreibt ein Abrechnungsmodell, bei dem der Werbetreibende pro Klick auf eine entsprechende Anzeige in Form eines Textlinks, Banners, Videos etc. zahlt. Die Begriffe CPC und PPC werden synonym verwendet.
  3. CPL / PPL – Cost-per-Lead / Pay per Lead: Cost per Lead ist ebenfalls ein Abrechnungsmodell, bei dem eine Zahlung getätigt wird, wenn User auf eine Anzeige in Form eines Textlinks, Banners oder Videos klicken und anschließend personenbezogene Daten z.B. Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern übermitteln.
  4. CPM / TKP – Cost-per-Mille / Tausender-Kontakt-Preis: Cost per Mille ist eine Kennzahl, die beschreibt wie hoch der Betrag sein muss, den es zu investieren gilt, um 1000 Personen zu erreichen. Cost per Mille oder in Deutsch, der Tausender Kontakt Preis, wird berechnet, in dem der Preis der Bannerschaltung durch die Bruttoreichweite dividiert wird. Dieses Ergebnis wird mit 1000 multipliziert und Sie erhalten den CPM / TKP.
  5. CR – Conversion Rate: Die Conversion Rate misst die Effektivität einer Kampagne und ergibt sich aus dem Verhältnis aller Konversionen, also den Aktionen, die auf einer Website durch Besucher getätigt werden, dividiert durch die allgemeine Anzahl an Besuchern multipliziert mit 100.
  6. CTR – Click-Through-Rate: Die Klickrate ist eine Kennzahl, die die Anzahl der Klicks auf Werbeanzeigen oder Werbelinks ins Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt.
  7. GDN – Google Display Netzwerk: Das GDN ist ein Werbenetzwerk im Werbesystem von Google Ads. Es dient zur Schaltung von Anzeigen in verschiedenen grafischen Formaten und Anzeigentypen.

HubSpot Meeting ❤

Sie wissen HubSpot genauso sehr zu schätzen wie wir? Die folgenden Kürzel werden bei der Nutzung der Software immer wieder auftauchen.

  1. CTA -Call to Action: Ein CTA stellt eine Handlungsaufforderung in Form von Textlinks oder Buttons dar. Das Ziel eines Call to Actions ist es, den Websitebesucher für eine Aktion zu begeistern und eine Handlung zu fördern.
  2. DOI – Double Opt-in: Das Double Opt-in Verfahren bietet Schutz vor Spam-Mails und soll den Adressaten vor unaufgeforderten kommerziellen E-Mails schützen. Innerhalb des Verfahrens muss eine abschließende Bestätigung auf Seiten des Verbrauchers stattfinden, damit der Double Opt-in erfolgreich abgeschlossen werden kann.
  3. DSGVO – Datenschutz Grundverordnung: Die DSGVO ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten, sowohl private wie öffentliche, in der EU vereinheitlicht werden.
  4. MQL – Marketing Qualified Lead: Ein MQL bezeichnet einen Kontakt, der Interesse an Kommunikationsinhalten eines Unternehmens zeigt.
  5. SQL – Sales Qualified Lead: Ein SQL ist ein Kontakt, der sich durch die Unterstützung der Marketingabteilung und sein Verhalten zu einem qualifizierten Kaufinteressenten entwickelt hat. Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Buyer’s Journey übergibt die Marketingabteilung den Kontakt an das Vertriebsteam, um den Kontakt mit weiteren Inhalten zu bedienen und ihn zu einem Kauf zu animieren.

Das Beste zum Schluss – Der Abküfi

30+1. Abküfi – Abkürzfimmel: Ein Abkürzfimmel beschreibt das Verlangen einer Person Worte und Begriffe regelmäßig abzukürzen. Abhängig vom Kontext kann ein Abkürzfimmel einen positiven oder negativen Einfluss auf den Verlauf eines Gespräches haben. Diese seltsame Angewohnheit sorgt entweder für unterhaltsame Meetings oder für Irritation bei Kollegen, die fassungslos den Kopf schütteln.


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