menschen am flughafen als zielgruppe

So definieren Sie in wenigen Schritten Ihre Zielgruppe

Um erfolgreiches Marketing führen zu können, ist es wichtig, dass Sie zielgerichtet und kundenorientiert arbeiten. Um das erreichen zu können müssen Sie Ihre Kunden genauer unter die Lupe nehmen und sogenannte Zielgruppen bilden. Was Sie darunter verstehen, wie auch Sie Ihre persönliche Zielgruppe definieren können und viele weitere Fragen werden in diesem Artikel geklärt.

3 Fakten zur Zielgruppe

Definition

Eine Zielgruppe sind potentielle zukünftige Kunden und Verbraucher, die Sie mit Ihren Marketingmaßnahmen (Kampagnen) ansprechen wollen.

Merkmale

Die Zielgruppe ist das Ergebnis einer sogenannten Marktsegmentierung.

Marktsegmentierung stellt eine Teilmenge des Gesamtmarkts dar, in dem Sie sich mit Ihrem Unternehmen bewegen.

Sie können potentiell unbegrenzt die Anzahl ihrer Zielgruppe frei wählen. Ein charakteristisches Merkmal besteht darin, dass Zielgruppen in sich homogen und gleichzeitig zueinander so heterogen wie möglich sind. 

Ziele

Mithilfe einer Zielgruppe können Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen an Kundenbedürfnisse anpassen und gegebenenfalls optimieren.

Dadurch wird der Streuverlust möglichst niedrig gehalten. Von einem Streuverlust ist die Rede, wenn bei einer Werbekampagne die falsche Zielgruppe oder über die Zielgruppe hinweg beworben wurde.

Die Bestimmung einer Zielgruppe ist auch entscheidend, um Ihre Konkurrenz zu analysieren. Eine ähnliche Zielgruppe ist oftmals ein Indikator dafür, dass es sich bei einem Unternehmen um Ihren direkten Konkurrenten handelt.

Nun wissen Sie allgemein, was eine Zielgruppe ist. Die Zielgruppenbestimmung ist auch für Ihr Unternehmen entscheidend, zögern Sie nicht, bestimmen Sie noch heute Ihre Zielgruppe. Sie wissen nicht wie? Im weiteren Verlauf erhalten Sie einen näheren Einblick in die Bestimmung Ihrer persönlichen Zielgruppe.

Tipps & Tricks: So finden Sie Ihre Zielgruppe

Ganz nach dem Sprichwort “Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen” ist es oftmals nicht leicht, das große Ganze zu erkennen, während man die Einzelteile betrachtet.

Wie bereits erwähnt, ist die Zielgruppe das Ergebnis einer Marktsegmentierung. Mithilfe der Marktsegmentierung verschaffen Sie sich einen Überblick. Außerdem bildet diese Aufteilung die Basis für Ihr kundenorientiertes Marketing.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, folgende Fragen in Bezug auf Ihre potentiellen Zielgruppen zu beantworten, bevor Sie sich an der eigentlichen Segmentierung widmen:

  • Wer waren Ihre bisherigen Kunden?
  • Was ist das Anliegen Ihrer Kunden?
  • Welche Probleme haben Ihre Kunden?
  • Welche Wünsche und Bedürfnisse haben Ihre Kunden?
  • Was ist Ihren Kunden besonders wichtig?

Achten Sie beim Beantworten der Fragen stets darauf, die sogenannte Kundenbrille zu tragen.

Versuchen Sie, sich in die Situation Ihrer Kunden hineinzuversetzen und die Fragen aus ihrem Blickfeld zu beantworten.

Nachdem Sie jede der Fragen beantwortet haben, folgt nun die eigentliche Segmentierung.

Wichtig dabei: Unterscheiden Sie die Segmentierung zwischen B2C und B2B.Visualisierung B2C-Zielgruppe

B2C-Zielgruppe untergliedert in einzelne Merkmale

Visualisierung B2B-Zielgruppe

B2B-Zielgruppe untergliedert in einzelne Merkmale

Geben Sie Ihrer Zielgruppe ein Gesicht!

Mithilfe der Marktsegmentierung gelingt es Ihnen Ihre Zielgruppe präzise definieren zu können. Doch kann hier wirklich von „präzise“ gesprochen werden?

Tatsächlich bleibt Ihre Zielgruppe nach dem Segmentierungsprozess gesichtslos.

Es handelt sich schließlich um eine Gruppe von Menschen, die zwar durchaus ähnliche Merkmale besitzen, sich jedoch bis zu einem gewissen Grad weiterhin unterscheiden.

Um Ihre Zielgruppe demnach noch weiter einzugrenzen, können Sie ihr mithilfe einer sogenannten Buyer-Persona ein Gesicht verleihen.

Eine Buyer-Persona  ist eine fiktive Person und repräsentiert Ihren idealen Kunden. Dadurch wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, potenzielle Kunden zu erkennen und sie Ihrer Zielgruppe zuzuordnen.

Es ist wichtig, dass Sie den Unterschied zwischen einer Zielgruppe und einer Buyer Persona kennen. Die folgende Grafik hilft Ihnen dabei:

Unterschied zwischen Buyer Persona und Zielgruooe

Unterschied: Buyer Persona und Zielgruppe

Kurz und knapp: Bei einer Buyer Persona haben Sie ein konkretes Kundenbild vor Augen, sodass Sie Ihre Inhalte präzise ausrichten können. Im Gegensatz dazu richten Sie bei einer Zielgruppe Ihre Kampagne auf eine heterogene Gruppe aus.

Fazit

Nachdem Sie nun Ihre Zielgruppe definiert haben, sind Sie in der Lage, ein besseres Verständnis für die Wünsche und Probleme Ihrer Kunden zu entwickeln.

Dies hilft Ihnen dabei, Ihre Marketing-Aktivitäten spezifisch und kundenorientiert auszurichten, was sich langfristig auf die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung auswirken wird.

Sie können Ihre Kenntnisse über Ihre Zielgruppe nun auch weitergehend zur Identifizierung Ihrer Konkurrenten sowie zur Wettbewerbsanalyse verwenden, um schließlich einen besseren Überblick über Ihre derzeitige Marktposition zu erhalten.