SEO Report: Qualitätssicherung durch Berichte

Mehr zufriedene Stakeholder durch SEO-Reportings und unseren Quick Wins

Entscheidungsträgern fehlt die Zeit für schwer konsumierbare Berichte. Stellen Sie in Ihrem SEO-Report die wichtigsten Kennzahlen und Veränderungen auf Ihrer Domain kurz und knapp dar.

Was ist ein SEO Report?

Ein SEO Report ist ein Bericht, der darstellt, welche SEO-Maßnahmen und Optimierungen, zu welchen Ergebnissen geführt haben. Das SEO Reporting beinhaltet alle relevanten SEO-Kennzahlen zur Bewertung der Maßnahmen. Zusätzlich wird der Report zur Qualitätssicherung eingesetzt.

Warum benötige ich einen regelmäßiges SEO-Bericht?

Suchmaschinenoptimierung ist zu einer starken Teildisziplin im Online-Marketing vieler Unternehmen geworden. Die Erstellung von suchmaschinenoptimierten Inhalten und die Umsetzung von SEO-Maßnahmen ist dabei mit viel Arbeit verbunden.

Wenn sie wissen wollen, wie sich Ihre Website durch SEO-Maßnahmen entwickelt, hilft Ihnen ein regelmäßiges Reporting dabei, zu erkennen, welche Optimierungen für die besten Ergebnisse sorgen.

Schaffen Sie Transparenz.

Unabhängig davon, ob ein In-House SEO oder eine externe SEO-Agentur engagiert wurde, ist es wichtig, aussagekräftige SEO-Berichte für Sie selbst, Vorgesetzte und Kunden zu erstellen.

Vorteile für alle Stakeholder

  1. Regelmäßige Überprüfung der Aktivitäten im Projektverlauf
  2. Kristallisieren Sie relevante SEO-Kennzahlen zum jeweiligen Betrachtungszeitraum heraus
  3. Steuern Sie Ihr Projekt leichter und erkennen nicht-performante Maßnahmen
  4. Schaffen Sie eine solide Argumentationsgrundlage für Budgeterhöhungen der SEO-Maßnahmen 😉
  5. Allen Projekt- oder Teammitglieder arbeiten und entscheiden auf gleichen Daten

SEO Report erstellen – so geht’s

1. Ziele definieren

Bevor Sie ein SEO Report erstellen und Ihre individuellen Kennzahlen zusammenstellen, sollten Sie Ihre Unternehmensziele festlegen. Wie soll das Wachstum im Marketing mithilfe Ihrer SEO-Maßnahmen aussehen?

Mögliche Ziele:

Haben Sie Ihre Unternehmensziele festgelegt, können die Kennzahlen ausgewählt und in den SEO Report eingebunden werden, die für eine iterative Optimierung relevant sind.

Mithilfe des Berichts sind Sie in der Lage Ihren Kampagnen im gewünschtem Rhythmus zu optimieren.

Tipp: Steigern Sie Ihren Websitetraffic langfristig z.B. durch strategische Ausrichtungen Ihrer SEO-Aktivitäten. SERP-Domination und Top-Rankings vieler URLs in den SERPs erhöhen Ihre Besucherzahlen und steigern die Markenbekanntheit.

Ihre Lead-Raten steigern Sie z.B. durch Snippet-Optimierungen und sorgen so für verbesserte Klickraten. Landingpages mit gut platzierten Calls-to-Action generieren Leads, die Sie zu Neukunden werden lassen können.

2. SEO-Kennzahlen auswählen

Jetzt ist es an der Zeit Ihre Kennzahlen (PIs) und Schlüsselkennzahlen (KPIs) auszuwählen. Welche Indikatoren es am Ende werden, hängt von Ihrer Zielausrichtung ab. Denken Sie bei der Auswahl daran, welchen Wissensstand die Person hat, die den Report erhält und welche Informationen wirklich relevant für zukünftige Auswertungen und Optimierungen sind.

Ein CEO wird Kennzahlen für eine Kosten-Umsatz-Relation, Conversion-Rates und den ROI im Bericht bevorzugen. Ein Marketing Manager interessiert sich eher für Sichtbarkeit, Traffic, Klickraten, Rankings, Verweildauer und Absprungraten.

Tipp: Ein modulares Berichtswesen erlaubt es, den SEO-Report zu liefern, den Sie für Ihr Unternehmen, Team oder Projekt benötigen.

Wählen Sie einen Zyklus, in dem der SEO-Bericht erstellt werden soll. Je nach Wunsch können Sie Monatsberichte, Quartalsberichte, Halbjahresberichte und Jahresberichte erstellen.

Für einen Standardbericht ohne Anpassungen sind das die Bereiche unserer SEO-Report-Vorlage.

Kennzahlen

  • Sichtbarkeit
  • Backlinks

Besucher

  • Traffic
  • Klickraten / CTR
  • Verweildauer
  • Absprungrate

Rankings

  • Keywords
  • Top 10 URLs
  • Potenziale

Ziele

  • Umsatz
  • Conversions
  • Landingpages

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3. SEO-Maßnahmen auswerten und optimieren

Klasse! Sie haben es geschafft und Ihren individuellen SEO-Report erstellt. Leider ist es damit aber nicht getan. Jetzt heißt es: Auswerten und Optimieren. Nutzen Sie den Bericht und die Kennzahlen als Interpretationsgrundlage für Anpassungen Ihrer Maßnahmen.

Grundsätzlich sollte immer eine Verknüpfnung zur Google Search Console und Google Analytics eingerichtet sein, um Ihre Daten auszuwerten. Falls Sie diese Tools noch nicht mit Ihrer Website verknüpft haben, holen Sie es umgehend nach.

Das Google Data Studios hilft Ihnen beim Monitoring und der Analyse Ihrer Maßnahmen. Die Visualisierung Ihrer Kennzahlen lässt sich hier gut umsetzen, um Daten schnell und richtig zu interpretieren.

Unsere Einschätzung: Zur Visualisierung von Kennzahlen hat sich für uns das Tool Databox bewährt. Die Erstellung von Dashboards und die anschließende Auswertung ist im Gegensatz zum Google Data Studio nutzerfreundlicher. Zusätzlich sollten Sie für die Tiefenanalyse Ihrer Daten kostenpflichtige Tools, wie z.B. die SISTRIX Toolbox in Betracht ziehen.

Pro-Tipp: Damit Sie eine qualitative Datengrundlage haben, schließen Sie irrelevante IP-Adressen aus. So garantieren Sie, ausschließlich Datensätze unternehmens- und projektexterner Nutzer zu sammeln. Mit Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics können Sie z.B. frei entscheiden, ob Ihre Daten gesammelt und in Google Analytics genutzt werden.

Google Analytics Deaktivierungs-Add-on

Schließen Sie irrelevante IP-Adressen mithilfe des Add-ons aus

SEO Quick Wins

1. SEO-Berichte für verschiedene Entscheidungsträger erstellen

Erstellen Sie unterschiedliche SEO Reports für die unterschiedlichen Rollen im Unternehmen. Mit einem rollenbasierten Berichtswesen erreichen Sie Ihre Ziele effektiv und effizient. Sichern Sie sich dazu jetzt unser Whitepaper: Wie Sie ein rollenbasiertes Online Marketing-Berichtswesen in Ihrem Unternehmen einführen.

2. Spezialbericht für schnelles SEO-Wachstum

Nutzen Sie einen Spezialbericht für Schwellenrankings. Schwellenrankings beschreiben Keywords, bei denen Sie ein Rankings auf den Positionen 11-15 erzielt haben. Durch eine Seitenoptimierung können Sie sich auf die erste Suchergebnisseite katapultieren, ohne allzu großen Aufwand zu betreiben. Optimieren Sie z.B. Ihre Meta-Daten, das Keyword-Set und interne Verlinkungen der Zielseite, um bessere Rankings zu erzielen.

3. Schnell Reports

PageSpeed direkt in Google Analytics nutzen

PageSpeed beschreibt die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite lädt. Diese Seitenladegeschwindigkeit hat Einfluss auf die Conversion-Rates. Websitebesucher lieben schnelle Webseiten und können langsame Seiten nicht ausstehen. Mit Google Analytics machen Sie PageSpeed-Sünden ausfindig und machen Ihre SEO-Anstrengungen erfolgreicher.

Page-Experience Report

Mit dem Page-Experience-Update führt Google einen neuen Ranking-Faktor ein, der die Core Web Vitals mit existierenden Ranking-Faktoren für die Page-Experience kombiniert. Das Ziel ist ein holistisches Bild zur Verfügung zu stellen, dass die Qualität der User-Experience auf einer Webseite einschätzt. So verbessern Sie Ihre Page-Experience, damit Sie Top-Rankings erreichen und halten.

Ranking und Traffic Report in der Google Search Console

In der Google Search Console werden die wichtigsten Kennzahlen zu der ausgewählten Domain auf einen Blick angezeigt. Nutzen Sie die GSC dazu, um Rankings Ihrer URLs und den Websitetraffic zu analysieren.

4. Die 20 Sekunden, 20 Minuten, 200 Minuten Regel

  1. Erstellen Sie Dashboards, mit denen in 20 Sekunden KPIs überwacht und bei Abweichung von Ihren Zielen, Maßnahmen eingeleitet werden können.
  2. Kreieren Sie Berichte, mit denen Sie in 20 Minuten erkennen, welche Maßnahmen eingeleitet werden können.
  3. Stellen Sie interaktive Berichte mit vielen Details zur Verfügung, in denen in 200 Minuten die richtigen Aufgaben zu den Maßnahmen erarbeitet werden können.

Fazit in unter 50 Wörtern

Stellen Sie in Ihrem SEO-Report die wichtigsten Kennzahlen und Veränderungen auf Ihrer Domain kurz und knapp dar. Entscheidungsträgern fehlt die Zeit für schwer konsumierbare Berichte. Richten Sie ein Dashboard ein, dass die Veränderungen in einem Vergleichszeitraum darstellen kann und wählen die KPIs, die für die Zielerreichung wichtig sind.


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